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Motoröl Labor - Analyse - Jetzt Check machen & Zustand deines Öls überprüfen! Ölcheck Öltest CheckUp

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✔ 150 % besser als das Original!

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Sperrige Güter sind als solche in der Artikelbeschreibung gekennzeichnet.

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Wir berechnen die Versandkosten ins Ausland pauschal wie folgt:

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Bei der Versendung sperriger Güter (Speditionsversand) ins Ausland berechnen wir wie folgt:
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Sie besitzen ein Fahrzeug über dessen Motorzustand nichts bekannt ist?

Sie stehen vor einem Fahrzeugkauf und möchten Aufschluss über die Laufleistung / Motorzustand erhalten, um keinen Fehlkauf zu tätigen?

Unsere Motoröl-Analyse ermöglicht es Ihnen, einen drohenden Motorschaden frühzeitig zu erkennen und teure Reparaturen zu vermeiden.

Die Motorölprobe wird im Labor untersucht und das Ergebnis von uns analysiert, bewertet und bereitgestellt.

Der Motoröl-Check überprüft:

  • Partikelanzahl im Öl
  • Chemische Zusammensetzung von Partikeln & Additiven
  • ICP Analyse
  • TBN / TAN Untersuchung
  • Viskosität des Öl bei verschiedenen Temperaturen
  • Kondenswasser bzw. Kühlwasser (Glykol) im Motoröl
  • Treibstoff im Motoröl
  • Beschaffenheit und Leistungsfähigkeit der Additive

Der Ablauf ist denkbar einfach:

  1. Entnehmen Sie eine Motorölprobe 
  2. Füllen Sie die Ölprobe in das mitgelieferte Probenglas
  3. Senden sie die Ölprobe an uns zurück
  4. Sie erhalten eine Auswertung & Einschätzung vom Fachmann als PDF

 

Warum eine Ölanalyse überhaupt?

Die Antwort ist einfach: Vorbeugen ist besser als reparieren. Motoren sind das Herzstück unserer Wirtschaft und wurden darauf ausgelegt, effizient zu arbeiten. Öl spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem es die Schmierung gewährleistet und somit für die Funktionstüchtigkeit sorgt.

Allerdings unterliegt Öl einem natürlichen Verschleiß, der sich negativ auf die Funktion und Lebensdauer einer Maschine auswirken kann. Die vom Hersteller empfohlenen Ölwechselintervalle sind allgemein gehalten und berücksichtigen nicht die tatsächlichen Betriebsbedingungen. Eine professionelle Analyse ermöglicht eine präzise Diagnose des aktuellen Zustands einer Maschine.

Bei unseren Analysen wird das Öl auf spezifische Substanzen überprüft. Anhand der vorhandenen Partikelmenge lassen sich wertvolle Schlüsse ziehen, ob beispielsweise erhöhte Reibung zwischen bestimmten Bauteilen vorliegt, ob Leitungen veraltet sind oder ob das Öl durch Langzeitnutzung, Verschmutzung, Erhitzung usw. beeinträchtigt ist.

Basierend auf diesen Ergebnissen können Ölwechselintervalle optimiert, Wartungen an bestimmten Baugruppen durchgeführt, Ausfälle verhindert, die Lebensdauer erhöht und die Wirtschaftlichkeit einer Maschine gesteigert werden.

Was wir untersuchen:

Die ICP-Analyse (Inductively Coupled Plasma) liefert Informationen über Metallabrieb (Verschleiß), Additive und andere Verunreinigungen im Öl. Die Veränderungen bei den Additivelementen können in Kombination mit anderen Tests Hinweise auf den Zustand des gebrauchten Öls liefern. Darunter fallen der Abbau von Additiven, Vermischung oder auch falsche Befüllungen.

Die Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FT-IR) ermöglicht Schlussfolgerungen über den Zustand des Öls zu ziehen. Durch Vergleich mit einem bekannten Frischöl-Spektrum lassen sich Veränderungen im Spektrum erkennen, die auf Vermischungen, das Eindringen von Wasser oder Glykol, den Abbau von Additiven, den Rußgehalt sowie die Werte für Oxidation und Nitrationsgrade hindeuten. Daher ist es wichtig, uns immer den vollständigen Namen des Frischöls (Hersteller und genaue Produktbezeichnung), falls bekannt, mitzuteilen!

Die Viskosität von Ölen variiert je nach Temperatur. Mit steigender Temperatur verringert sich die Viskosität, was bedeutet, dass das Öl dünnflüssiger wird. Diese Temperaturabhängigkeit ist jedoch bei verschiedenen Ölsorten nicht gleich. Bei hochwertigen Produkten ist dieser Einfluss geringer, was bedeutet, dass die Viskosität des Öls bei steigenden Temperaturen weniger stark abnimmt im Vergleich zu günstigeren Produkten. Um Vergleichbarkeit herzustellen, wurde der Viskositätsindex (VI) eingeführt. Dieser Wert ergibt sich aus der Viskosität des Öls bei 40 °C und 100 °C. Ein hoher VI bedeutet eine geringere Temperaturabhängigkeit. Während des Betriebs sollte sich der VI nicht ändern, da die normale Alterung des Öls (Oxidation) sich gleichmäßig auf die Viskosität in allen Temperaturbereichen auswirkt. Allerdings kann es aufgrund spezieller Additive zur Verbesserung des Viskositätsindex (VI-Verbesserer) zu einer Scherung kommen, was zu einem Abfall des VI führen kann. Ein Anstieg deutet hingegen darauf hin, dass beim Nachfüllen des Öls eine Vermischung stattgefunden hat.

Wasser stellt für jedes tribologische System eine ernsthafte Gefahr dar. Es reduziert die Schmierwirkung, begünstigt Kavitation durch die Bildung von Dampfblasen, beschleunigt die Alterung des Öls, hat einen korrosiven Effekt und vieles mehr. Deshalb sollte der Wassergehalt im Öl bei einer Ölanalyse stets überwacht werden. Eine kostengünstige und ausreichend genaue Methode hierfür ist die Bestimmung mittels der FT-IR-Spektroskopie. Dabei wird der Wassergehalt in % angegeben. Sollte eine genauere Bestimmung des Wassergehalts erforderlich sein, erfolgt die Messung mittels eines Titrationverfahrens nach der Methode von Karl Fischer. Die Angabe des Wassergehalts auf dem Laborbericht erfolgt dann in ppm (Teilen pro Million).

Die qualitative Bestimmung des Glykolgehalts mittels der FT-IR-Spektroskopie ist entscheidend. Das Vorhandensein von Glykol im Öl ist ein Anzeichen für Undichtigkeiten im Kühlsystem, wie beispielsweise einen defekten Ölkühler oder eine undichte Zylinderkopfdichtung. Glykol im Öl führt zur Verdickung des Öls, was zur Bildung von Gel führen kann und Filter sowie Ölbohrungen verstopfen kann.

Die Total Base Number (TBN) ist ein Indikator für die alkalische Reserve des Öls. Speziell bei Motorenölen gibt sie an, ob das Öl noch die Fähigkeit besitzt, saure Verbrennungsprodukte zu neutralisieren, die durch Blow-By-Gase in das Öl gelangen.

Die Total Acid Number (TAN) gibt an, wie viele saure Bestandteile sich im Öl befinden. Bei Motorenölen steigt die TAN hauptsächlich aufgrund von sauren Nebenprodukten der Verbrennung an, die ins Öl gelangen. Dieser Anstieg wird durch die im Öl vorhandene alkalische Reserve (TBN) gebremst. Der Prozess verläuft schneller, je mehr die TBN abnimmt.

In Hydraulik- und Getriebeölen kann bereits im neuen Öl eine TAN gemessen werden, was teilweise auf bestimmte Additive zurückzuführen ist. Während des Betriebs werden diese Additive abgebaut, was zur Senkung der TAN führt. Ein Anstieg der TAN deutet jedoch auf Ölalterungsprodukte hin. Daher ist eine Veränderung der TAN ein guter Indikator für einen bevorstehenden Ölwechsel.

Während des Betriebs können in der Anlage Partikel entstehen (durch abrasiven, adhäsiven oder Ermüdungsverschleiß) oder von außen eingebracht werden.

Ein kontinuierlicher Eintrag von Partikeln in Getriebeöle ist keine Seltenheit. Beispielsweise entstehen beim Zusammenspiel von ineinandergreifenden Zahnrädern, Synchronringen in Schaltgetrieben oder Kupplungen von Automatikgetrieben ständig winzige Partikel, die normalerweise durch den eingebauten Getriebeölfilter ausgefiltert werden. Hochwertige Getriebeöle können diesen Verschleißprozess zwar verlangsamen, aber nicht vollständig verhindern. Ein übermäßiger Partikelgehalt im Öl oder ein plötzlicher Anstieg der Partikelkonzentration weist auf einen unregelmäßigen Betrieb hin. Dies kann durch Verschleiß oder auch durch das Eindringen von Fremdstoffen von außen, beispielsweise aufgrund eines defekten Wellendichtrings, verursacht werden.

Die Partikelzählung ermöglicht die Überwachung dieser Prozesse. Zur besseren Beurteilung werden die Partikel in der Ölprobe gezählt und nach Größe klassifiziert. Die gemessene Konzentration wird gemäß DIN ISO 4406 in drei Größenklassen angegeben (größer als 4 µm, größer als 6 µm und größer als 14 µm).

Der Particle-Quantifier-Index ist eine dimensionslose Kennzahl, die die Menge an ferromagnetischem Abrieb (magnetisierbarer Abrieb) im Öl angibt. Im Gegensatz zur Analyse mittels ICP (Inductive Coupled Plasma) können mit dem PQ-Index auch Partikel erkannt werden, die größer als 5 µm sind. Dies ermöglicht die Erkennung von Verschleißmechanismen, die beispielsweise auf kurzfristige Einwirkungen zurückzuführen sind.

Das Team hinter - Mik Motoren

150 % besser als das Original!

Wir sind ein dynamisches Team an erfahrenen Kfz-Experten und begeisterten Autoliebhabern, die es sich zur Mission gemacht haben die bestmögliche Leistung & Langlebigkeit aus jedem Fahrzeug rauszuholen und somit für ein grandioses Fahrerlebnis bei unseren Kunden zu sorgen.

MIK Motoren GmbH

Motoröl Labor - Analyse - Jetzt Check machen & Zustand deines Öls überprüfen! Ölcheck Öltest CheckUp

149,00 €

Sie besitzen ein Fahrzeug über dessen Motorzustand nichts bekannt ist?

Sie stehen vor einem Fahrzeugkauf und möchten Aufschluss über die Laufleistung / Motorzustand erhalten, um keinen Fehlkauf zu tätigen?

Unsere Motoröl-Analyse ermöglicht es Ihnen, einen drohenden Motorschaden frühzeitig zu erkennen und teure Reparaturen zu vermeiden.

Die Motorölprobe wird im Labor untersucht und das Ergebnis von uns analysiert, bewertet und bereitgestellt.

Der Motoröl-Check überprüft:

Der Ablauf ist denkbar einfach:

  1. Entnehmen Sie eine Motorölprobe 
  2. Füllen Sie die Ölprobe in das mitgelieferte Probenglas
  3. Senden sie die Ölprobe an uns zurück
  4. Sie erhalten eine Auswertung & Einschätzung vom Fachmann als PDF

 

Warum eine Ölanalyse überhaupt?

Die Antwort ist einfach: Vorbeugen ist besser als reparieren. Motoren sind das Herzstück unserer Wirtschaft und wurden darauf ausgelegt, effizient zu arbeiten. Öl spielt dabei eine entscheidende Rolle, indem es die Schmierung gewährleistet und somit für die Funktionstüchtigkeit sorgt.

Allerdings unterliegt Öl einem natürlichen Verschleiß, der sich negativ auf die Funktion und Lebensdauer einer Maschine auswirken kann. Die vom Hersteller empfohlenen Ölwechselintervalle sind allgemein gehalten und berücksichtigen nicht die tatsächlichen Betriebsbedingungen. Eine professionelle Analyse ermöglicht eine präzise Diagnose des aktuellen Zustands einer Maschine.

Bei unseren Analysen wird das Öl auf spezifische Substanzen überprüft. Anhand der vorhandenen Partikelmenge lassen sich wertvolle Schlüsse ziehen, ob beispielsweise erhöhte Reibung zwischen bestimmten Bauteilen vorliegt, ob Leitungen veraltet sind oder ob das Öl durch Langzeitnutzung, Verschmutzung, Erhitzung usw. beeinträchtigt ist.

Basierend auf diesen Ergebnissen können Ölwechselintervalle optimiert, Wartungen an bestimmten Baugruppen durchgeführt, Ausfälle verhindert, die Lebensdauer erhöht und die Wirtschaftlichkeit einer Maschine gesteigert werden.

Was wir untersuchen:

Die ICP-Analyse (Inductively Coupled Plasma) liefert Informationen über Metallabrieb (Verschleiß), Additive und andere Verunreinigungen im Öl. Die Veränderungen bei den Additivelementen können in Kombination mit anderen Tests Hinweise auf den Zustand des gebrauchten Öls liefern. Darunter fallen der Abbau von Additiven, Vermischung oder auch falsche Befüllungen.

Die Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FT-IR) ermöglicht Schlussfolgerungen über den Zustand des Öls zu ziehen. Durch Vergleich mit einem bekannten Frischöl-Spektrum lassen sich Veränderungen im Spektrum erkennen, die auf Vermischungen, das Eindringen von Wasser oder Glykol, den Abbau von Additiven, den Rußgehalt sowie die Werte für Oxidation und Nitrationsgrade hindeuten. Daher ist es wichtig, uns immer den vollständigen Namen des Frischöls (Hersteller und genaue Produktbezeichnung), falls bekannt, mitzuteilen!

Die Viskosität von Ölen variiert je nach Temperatur. Mit steigender Temperatur verringert sich die Viskosität, was bedeutet, dass das Öl dünnflüssiger wird. Diese Temperaturabhängigkeit ist jedoch bei verschiedenen Ölsorten nicht gleich. Bei hochwertigen Produkten ist dieser Einfluss geringer, was bedeutet, dass die Viskosität des Öls bei steigenden Temperaturen weniger stark abnimmt im Vergleich zu günstigeren Produkten. Um Vergleichbarkeit herzustellen, wurde der Viskositätsindex (VI) eingeführt. Dieser Wert ergibt sich aus der Viskosität des Öls bei 40 °C und 100 °C. Ein hoher VI bedeutet eine geringere Temperaturabhängigkeit. Während des Betriebs sollte sich der VI nicht ändern, da die normale Alterung des Öls (Oxidation) sich gleichmäßig auf die Viskosität in allen Temperaturbereichen auswirkt. Allerdings kann es aufgrund spezieller Additive zur Verbesserung des Viskositätsindex (VI-Verbesserer) zu einer Scherung kommen, was zu einem Abfall des VI führen kann. Ein Anstieg deutet hingegen darauf hin, dass beim Nachfüllen des Öls eine Vermischung stattgefunden hat.

Wasser stellt für jedes tribologische System eine ernsthafte Gefahr dar. Es reduziert die Schmierwirkung, begünstigt Kavitation durch die Bildung von Dampfblasen, beschleunigt die Alterung des Öls, hat einen korrosiven Effekt und vieles mehr. Deshalb sollte der Wassergehalt im Öl bei einer Ölanalyse stets überwacht werden. Eine kostengünstige und ausreichend genaue Methode hierfür ist die Bestimmung mittels der FT-IR-Spektroskopie. Dabei wird der Wassergehalt in % angegeben. Sollte eine genauere Bestimmung des Wassergehalts erforderlich sein, erfolgt die Messung mittels eines Titrationverfahrens nach der Methode von Karl Fischer. Die Angabe des Wassergehalts auf dem Laborbericht erfolgt dann in ppm (Teilen pro Million).

Die qualitative Bestimmung des Glykolgehalts mittels der FT-IR-Spektroskopie ist entscheidend. Das Vorhandensein von Glykol im Öl ist ein Anzeichen für Undichtigkeiten im Kühlsystem, wie beispielsweise einen defekten Ölkühler oder eine undichte Zylinderkopfdichtung. Glykol im Öl führt zur Verdickung des Öls, was zur Bildung von Gel führen kann und Filter sowie Ölbohrungen verstopfen kann.

Die Total Base Number (TBN) ist ein Indikator für die alkalische Reserve des Öls. Speziell bei Motorenölen gibt sie an, ob das Öl noch die Fähigkeit besitzt, saure Verbrennungsprodukte zu neutralisieren, die durch Blow-By-Gase in das Öl gelangen.

Die Total Acid Number (TAN) gibt an, wie viele saure Bestandteile sich im Öl befinden. Bei Motorenölen steigt die TAN hauptsächlich aufgrund von sauren Nebenprodukten der Verbrennung an, die ins Öl gelangen. Dieser Anstieg wird durch die im Öl vorhandene alkalische Reserve (TBN) gebremst. Der Prozess verläuft schneller, je mehr die TBN abnimmt.

In Hydraulik- und Getriebeölen kann bereits im neuen Öl eine TAN gemessen werden, was teilweise auf bestimmte Additive zurückzuführen ist. Während des Betriebs werden diese Additive abgebaut, was zur Senkung der TAN führt. Ein Anstieg der TAN deutet jedoch auf Ölalterungsprodukte hin. Daher ist eine Veränderung der TAN ein guter Indikator für einen bevorstehenden Ölwechsel.

Während des Betriebs können in der Anlage Partikel entstehen (durch abrasiven, adhäsiven oder Ermüdungsverschleiß) oder von außen eingebracht werden.

Ein kontinuierlicher Eintrag von Partikeln in Getriebeöle ist keine Seltenheit. Beispielsweise entstehen beim Zusammenspiel von ineinandergreifenden Zahnrädern, Synchronringen in Schaltgetrieben oder Kupplungen von Automatikgetrieben ständig winzige Partikel, die normalerweise durch den eingebauten Getriebeölfilter ausgefiltert werden. Hochwertige Getriebeöle können diesen Verschleißprozess zwar verlangsamen, aber nicht vollständig verhindern. Ein übermäßiger Partikelgehalt im Öl oder ein plötzlicher Anstieg der Partikelkonzentration weist auf einen unregelmäßigen Betrieb hin. Dies kann durch Verschleiß oder auch durch das Eindringen von Fremdstoffen von außen, beispielsweise aufgrund eines defekten Wellendichtrings, verursacht werden.

Die Partikelzählung ermöglicht die Überwachung dieser Prozesse. Zur besseren Beurteilung werden die Partikel in der Ölprobe gezählt und nach Größe klassifiziert. Die gemessene Konzentration wird gemäß DIN ISO 4406 in drei Größenklassen angegeben (größer als 4 µm, größer als 6 µm und größer als 14 µm).

Der Particle-Quantifier-Index ist eine dimensionslose Kennzahl, die die Menge an ferromagnetischem Abrieb (magnetisierbarer Abrieb) im Öl angibt. Im Gegensatz zur Analyse mittels ICP (Inductive Coupled Plasma) können mit dem PQ-Index auch Partikel erkannt werden, die größer als 5 µm sind. Dies ermöglicht die Erkennung von Verschleißmechanismen, die beispielsweise auf kurzfristige Einwirkungen zurückzuführen sind.

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